... alles über Salsa in Berlin!
Salsa-Berlin.de-Newsletter: Freikarten und ermässigte Tickets für viele Events, Verlosungen nur für Empfänger des Newsletters - Hier anmelden:
eMail


Havanna - hier wird Salsa getanzt!


Zurück zur vorherigen Seite

Salsa-Musiker: Joe Arroyo

Herkunft: Kolumbien
Musikrichtung: Salsa Dura

Der Sänger »Joe Arroyo ist eine der Galionsfiguren der Salsa in Kolumbien. Er wurde am 1.November 1955 in Cartagena geboren. Sein richtiger Name war Álvaro José Arroyo González - Joe Arroyo ist nur sein Künstlername. Seine Vorfahren waren afrikanische Sklaven - deshalb lernte er auch die Sprache Bantú, die senegalesische Sklaven nach Kolumbien gebracht hatten. Seine Wurzeln waren ihm wichtig: Die Sklaverei in Südamerika thematisierte er in seinem wohl grössten Hit Rebelión (No Le Pegue A La Negra). Darin ging es um einen rebellischen Sklaven in Cartagena des 17. Jahrhunderts. Die Sklaverei und der Rassismus finden sich aber auch in anderen seiner Songs als beherrschendes Grundthema ( z.B. Blanco Y Negro )

Eine musikalische Ausbildung hat er nie genossen - er war Autodidakt. Seine Ausbildung erhielt er auf der Strasse und auf den Treppenabsätzen der örtlichen Bordelle. Schon mit acht Jahren sang der Sohn eines alleinerziehendes Zimmermädchens in einem Cumbia-Ensemble in den Rotlicht-Bars von Cartagena. Und als 17jähriger sorgte er für Aufsehen als Sänger der Band »Fruko Y Sus Tesos. Seine sehr prägnante Stimme wurde schnell landesweit bekannt. Mitte der 80er verliess er Fruko und gründete seine eigene Band La Verdad. Seine Idee dabei: Die nordamerikanische Salsa-Dura mit tropischen Elementen zu vermischen. Er versah seine Salsa mit Calypso, Soca, Cumbia und Reggae und nannte es Salsa Tropical. Berühmt wurde auch sein Tanzschritt der Tun Tun.

Finanziell ging es ihm blendend - er gab oft Privatkonzerte für die Superreichen und die Eliten Kolumbiens. Doch Drogen, Alkohol und über 200 Auftritte pro Jahr zehrten an seiner Gesundheit. Neben Problemen mit der Schilddrüse hatte er auch Probleme mit Lungen, Nieren und er litt an Diabetis. Viele Klinikaufenthalte waren die Folge, sein Tod wurde schon desöfteren vermeldet. Doch am 26. Juli 2011 waren diese Meldungen leider echt: Joe Arroyo starb im Krankenhaus La Ascuncion in Barranquilla an multiplen Organversagen infolge eines bereits am 29. Juni 2011 erlittenen Herzinfarktes. In Cartagena und Barranquilla wurde eine offizielle 3 - tägige Trauer zu seinen Ehren ausgerufen.

Songs wie Rebelión, Yamulemao oder Pa'l Bailador oder En Barranquilla Me Quedo werden uns immer in Erinnerung bleiben..


Links

Mehr Infos bei Wikipedia: [»] hier

Video auf youtube.com: [»] hier

Alle MP3 Downloads von Joe Arroyo auf amazon: [»] hier


Unsere empfohlenen Hörbeispiele / Downloads


Interpret:
Titel:
» Yamulemau
4:30 min
Album:
Einer der grossen Hits des am 26. Juli 2011 verstorbenen kolumbianischen Salsa-Superstars Joe Arroyo. Mehr über sein bewegtes Leben erfahrt Ihr »hier!

Interpret:
Titel:
» La Rebelion
6:16 min
Album:
»Joe Arroyo - der Superstar der kolumbianischen Salsa ist am Dienstag, dem 26. Juli 2011 gestorben. Homenaje a »Joe Arroyo ... hier sein grösster Hit, der ihn weltbekannt gemacht hat. Er thematisiert die Unterdrückung seiner Vorfahren in Südamerika. (Video hier)

Andere Musikbeispiele für [»] Salsa Dura




HTML5