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CD-Besprechung

»Edwin Bonilla

Tirando Pa Charanga

August 2006 - SAR

CD-Review von





4 Punkte: Ein Muss!!
CD-Cover: Tirando Pa Charanga

 

 


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Bei der Besprechung des Monats August handelt sich um einen Interpreten, dessen Produktionen ich mit meinen CD-Besprechungen schon von Anfang an begleite. Edwin Bonilla liess erstmals 1999 aufhorchen ( CD Edwin Y Su Son Besprechung -->hier ). Seitdem konnte er weltweit bei den Salseros grosse Popularität erringen - nicht zuletzt auf Grund der nachfolgenden CDs Soy La Candela ( 2002 - Besprechung -->hier ) und Pa' La Calle ( 2004 - Besprechung -->hier ). Der Percussionist Edwin Bonilla, ein in Miami lebender Kubaner arbeitete auf jeder seiner CDs stets sehr eng mit dem ebenfalls aus Kuba stammenden Sänger, Komponist und Arrangeur Jesús Pérez ( El Nino ) zusammen. Dass die beiden aus Kuba stammen, heisst nun nicht, dass sie auf der überaus populären Timba-Welle mitreiten. Sie haben ihren eigenen - trotzdem urkubanischen Stil - gefunden. Alle Songs sind immer sehr eng an den Son Cubano angelehnt und sehr modern arrangiert.

Auf der neuen CD geht es auch ein bisschen um Son - im Vordergrund steht aber eine Instrumentierung, die ich schon in den der letzten CD-Besprechung vom Juli ( Son Sublime - Besprechung -->hier ) angesprochen hatte. Ich bemerkte, dass immer mehr Musiker die Charanga wiederentdecken und - was für ein Zufall: Auch Edwin Bonilla's neue CD Tirando Pa' Charanga ist eine Charanga-CD. Oder fast. Bonilla verfolgt nicht wie Son Sublime den 'strengen' klassischen Ansatz sondern geht eher in Richtung Alfredo De La Fe oder Charanga Bommayé. Ich würde es moderne Salsa gemixt mit Charanga - Elementen nennen. Bei Edwin Bonilla's neuer CD dominiert nicht die von Pedro Alfonso gespielte Violine sondern eher die Querflöte ( für die auf El Nino verantwortlich zeichnet ). Und natürlich wird grossen Wert auf Conga und Timbales gelegt. Schliesslich ist Bonilla Percussionist und spielt auf der CD alles was irgendwie Rhythmus erzeugt ( Congas, Timbales, Campana, Bombo, Bata, Shekere, Guiro und Clave ). Timbales-Soli gibt es einige zu hören und die sind nicht von schlechten Eltern ( z.B. in Flauta Y Timbal aber auch sonst in fast jedem Song). Auch das Conga-Solo in Te Traigo hat es in sich.

Alle Titel sind wieder auf konstant hohem Niveau - wie von Bonilla-CDs gewohnt. Ein Grund übrigens, warum ich bisher jede seiner CDs besprochen habe. Ein Füll-Titel, der nur dazu dient, die CD vollzumachen, ist mir bei ihm noch nie untergekommen. Lieber lässt er dann wohl die CD mit weniger Titeln erscheinen - diesmal sind es nur 7. Es fällt wirklich sehr schwer einen Favoriten auszumachen. Ich spiele zur Zeit Sabados Rumberos. Bei der Clave kann kein Tänzer widerstehen - auch die Violinen-Riffs sind absolut mitreissend und das Tempo ist den gerade sommerlichen Temperaturen angemessen. Ebensogut könnte man aber auch Te Traigo oder Flauta & Timbal als die Hits dieser CD bezeichnen. Wunderschön auch der Son Oyelo - allerdings nix für notorische Schnelltänzer!

Als eher nicht spielenswert stufe ich für mich Angoa ein. Mein Gott, was ist denn das? Schon wieder eine völlig unpassende Reggaeton-Einlage, die so überhaupt nicht in das musikalische Umfeld dieser CD passt. Nur weil jetzt Otto Meier und Lieschen Müller nach Reggaeton schreien, muss man doch nicht seinen eigenen Stil verleugnen. Schade, wirklich schade, denn es gibt im hinteren Teil dieses Songs einen durchaus hörenswerten Part mit Violine und Flöte, die sich gegenseitig 'anfeuern'. Zum Glück bleibt dieser Titel der einzige Ausfall dieser Art auf der CD.

Fazit: Wieder eine Charanga-CD die auf der Tanzfläche Spass macht! Llego la Charanga!


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Und hier die Titel und Komponisten

No. Titel Komponist Zeit
1 Sabados Rumberos Jesus A. Pérez 05:52
2 Flauta & Timbal Jesus A. Pérez / Edwin Bonilla 04:58
3 Hondo Jesus A. Pérez 03:36
4 Oyelo Jesus A. Pérez 04:57
5 Angoa Jesus A. Pérez / Neiver Alvarez / Reinery Díaz 04:49
6 Suban La Musica Bárbara Ruiz 05:07
7 Te Traigo Jesus A. Pérez / Edwin Bonilla 05:07

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